… Heimlich …

lurch

Gestern heimlich während des Streams entstanden 😀 Was draus wird kann ich noch nicht sagen ^^

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Anfragen…

Man bekommt ja immer mal wieder Anfragen auf Instagram, und natürlich sind da auch besonders doofe dabei, wie z.B. neulich dieses Exemplar:

(aus dem Englischen…)
Typ: Hallo, du faszinierst mich. Nur wenige faszinieren mich…
Ich: Hey, lol, ich nehm das mal als Kompliment 😉
Typ: Ich hoffe das klang jetzt nicht zu eingebildet, ich habe oft Probleme damit, dass ich angeberisch wirke. Ich bin Schwarzmagier und in meiner Arbeit mittlerweile so weit gekommen, dass die meisten Menschen die ich so treffe mich einfach nur langweilen, fast abstoßen. Das sind alles Fakes, die ihre Magie eher als Rollenspiel missbrauchen. Aber ich bin real, und das ermüdet mich einfach, niemanden zu finden der mir ebenbürtig ist.
Typ: Ich sehe in dir ein vitales Feuer, das ist sehr selten und kostbar.
Ich: Soso, ja das kann sein. Mein Freund sieht das übrigens auch in mir und deshalb sind wir auch schon echt richtig lange zusammen.
Typ: Nein nein, keine Sorge, ich grabe dich nicht an. Solche irdischen Gelüste liegen mir fern, das ist mir viel zu vergänglich.
Ich: Lol. Achso. Und der beste Konversationsstarter war das mit der Magie. Ok, mir eigentlich auch egal ob Leute sich für Schwarzmagier oder Satanisten oder Feen halten, solange die sich nicht zu überlegen fühlen 😉
Typ: Ich bete nicht den Teufel an oder beuge gar mein Knie vor den Göttern, im Gegenteil! Die Götter, Dämonen und Teufel dienen mir, ich mache sie mir zunutze! Weil ich mittlerweile so viel Macht habe (blablabla, schwafel, ich bin der Coolste, der Beste, der Schlaueste, der Wichtigste). Ich freue mich, dich kennen zu lernen! Es ist eine Freude mit dir zu schreiben!
Ich: Kann ja alles sein. Das hat aber nix mit meiner Realität zu tun. Du versuchst mich hier mit mysteriösem Gequatsche zu beeindrucken, das klappt offenbar nicht, insofern wünsch ich dir jetzt noch n schönen Tag. Bye.
Typ: Also ich glaube du nimmst mich nicht ernst, ich höre jetzt auf dir zu schreiben!
[… Pause …]
Typ: Ich würde mich wirklich freuen wenn wir öfter schreiben könnten, weil ich so unsagbar mächtig bin und selten jemanden finde der mir ebenbürtig ist.
Ich: *löscht die Unterhaltung und blockt weitere nachrichten*
Typ: *wechselt Profilnamen und verschwindet ohne spur*

 

War ihm wohl doch ein bisschen peinlich 😀

Training lohnt sich bisher <3

Also son bisschen Trainieren kann ja mal nicht schaden, ne? Siehste, deshalb hab ich auch wieder angefangen und ich find meine Ergebnisse kann man durchaus mal vorzeigen 😀

bauchmuskeln

 

Sixpack incoming, wa 😀

Und auch das ist Teil von meinem großen Plan. Ohne halbwegs gestählten (ha ha…) Körper ist man weder fit genug so Projekte durchzuhalten, hat man keinen Ausgleich zu stundenlangem rumsitzen, noch hab ich damit eine für mich (MICH. Nicht dich, nicht allgemein, nicht für alle anderen bindend…) anzustrebende Figur. Ich würde meine Rüstungen gerne mit Muckis füllen 😀 Sone grazile Sanduhrelfe wäre ich nicht mal, wenn ich nochmal so richtig krass viel abnehmen würde. Mein Körperbau ist eben eher Rechteckig als kurvig, und wenn man bisschen definierter ist dann erfreut mich das halt persönlich, das sieht an mir für mich auf Fotos auch schöner aus, deshalb Yay! Training zeigt Erfolge!

Das aber nicht ohne bisschen Eiweiß dazu zu essen. Zur Zeit komme ich dadurch auf 70-80 Gramm Eiweiß pro Tag. Das liegt noch ein bisschen unterhalb des Solls aber man steigert das mal langsam, genauso wie das Trainingspensum. Wann und ob ich überhaupt wieder ins Fitnessstudio gehen will steht noch in den Sternen, aber ein paar Sachen an Geräten würden definitiv bei der Definition helfen.

Und dann erstmal fett deadliften 😀 (wie mich das wahrscheinlich umbringen wird. Yolo.)

Nächtliche Planung…

Ich brauche einen Fuchs. Und zwar einen realistischen. Keinen echten, aber ich würde gerne einen machen 😀 und zwar sollte der folgende Features haben:

  • Bewegliches Skelett evtl mit einrastenden Gelenken
  • Der Kiefer soll sich öffnen können
  • Hautpartien wie Nase, Zahnfleisch, Lippen, Pfotenballen sollen aus Latex oder Silikon sein
  • Das Fell wird geairbrusht
  • (Ich brauche einen Airbrush :D)
  • Zähne und Krallen aus Modelliermasse, Thermoplastischer Masse o.ä.
  • Handgemalte Augen
  • realistische Details im Maul, inklusive Zunge
  • Bewegliche Lider
  • Verstellbare Ohren (z.b. anlegbar, evtl austauschbar)

Sobald Cringer tatsächlich zu 100% fertig ist geht’s damit los. Hoffe ich. Und wenn nicht, dann hab ich mir wenigstens sinnvolle Gedanken gemacht 😉

Egal! Hautpsache die Kreativität pennt nicht ein hier 😀

Inspiration: #Hingabe

Wer inspiriert mich eigentlich, meinen Scheiß zu machen?

Was die Hingabe, das Herz was ich in Dinge hinein investiere angeht, kann ich nur einen Namen nennen der so Dinge wie Herzblut und Mühe verkörpert wie kein anderer. Manche werden sich da vielleicht wundern, manche vielleicht auch gar nicht weil das ziemlich offensichtlich ist. Meat Loaf.
Ich glaube kurz nachdem ich angefangen habe zu schreiben, was ungefähr mit 5 oder 6 Jahren gewesen sein muss, habe ich angefangen Meat Loaf zu hören. Man hat ja immer irgendwo eine Musikkassette oder CD-Compilation gehabt, wo er mit drauf war, später dann auch auf den Bravo Hits und als ich irgendwann einen tragbaren CD-Player bekommen habe, ging’s dann los damit, Meat Loaf in Dauerschleife zu hören. Musik war eine Sache, die mich beim Schreiben von der störenden Realität abschotten konnte und obwohl ich absolut nichts von dem verstand, was er da sang, hatte mich diese Stimme einfach eingefangen. Ich glaube das erste Lied was ich ihm komplett zuordnen konnte mit Titel und Namen war dann auch „I’d lie for you“, was ich bei den wenigen Gelegenheiten an denen ich als Kind MTV oder später Viva schauen konnte schon fast aufgesogen habe. Ich hab schließlich auch einen Faible für dieses ganze Indiana Jones-Genre („Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“, die Crocodile Dundee-Teile, dieser ganze Kram mit ich glaube Michael Douglas damals… ). Wie dem auch sei, die Lieder von Meat Loaf waren immer eine Art Notausgang und gleichzeitig eine Einladung in eine Art epische Fantasywelt, seine oder meine gleichermaßen.
Wie aber hätte ich Anfang der 90er mehr rausfinden können außer die paar CDs und Kassetten, die ich hatte? Es gab kein Internet, zumindest nicht für mich, deshalb hat das ganze ein bisschen gedauert bis ich mehr Lieder von ihm hören konnte und als es schließlich Internet gab und man sich Interviews und Videos anschauen und durchlesen konnte, alte und neue Fotos, bin ich bei seiner Musik einfach hängengeblieben. Klar, es gab Whitney, es gab Mariah, es gab Musicals, es gab Christina und P!nk, aber mein Herz sucht manchmal einfach bombastisch-wagnerische Epik, und das ist auch einer der Gründe warum ich Avantasia mag übrigens. Und als ich mich dann so durch die verschiedenen Interviews geklickt habe konnte ich nachlesen, wie viel Mühe, Hingabe und Arbeit in seiner Arbeit steckt. Und das ist auch das, was ich in Vorbildern suche. Ich mag das ja eigentlich nicht, mir komplette Menschen als Vorbilder zu nehmen sondern lieber nur Teilaspekte. Weil wir alle Fehler machen. Und weil ich dann the best of all worlds haben kann 😉 Aber als ich dann gelesen habe dass er gesundheitlich ziemlich angeschlagen ist, in seiner Vergangenheit auch nicht alles so ultra rosig gelaufen ist, und als ich das in Verbindung mit seinen Bühnenauftritten gebracht habe in denen er zu 100 % seine Show durchzieht und vor allem mit welchem Elan er das macht, dachte ich mir „Egal wie der sonst ist, egal ob der ein netter Mensch ist, egal ob der mal Alkoholprobleme hatte oder nicht, ich will mein Zeug auch so machen. Ich will dass mir das, was ich mache gefällt, dass es anderen gefällt, dass man mein Herzblut darin sehen kann.“. Außerdem war er mit 30-40 so rum optisch genau meine Kragenweite, wie ich neulich schmunzelnd feststellen musste 😀 aber das nur am Rande, analog zu meinem „Ich mag ja eher größere Jungs“.
Aber, ums mal in Worte zu fassen: So ein Lebenswerk imponiert (sogar) mir. „Sogar“, weil ich mich in der abgefuckten Position befinde schon einigen sehr krassen Dingen beigewohnt und einige sehr krasse Dinge getan haben zu dürfen.
Wenn es also eine Person gibt, der ich was das Künstlerische angeht nacheifern möchte – ist das definitiv Meat Loaf. Und da ist mir auch egal dass Leute ihn für kitschig halten. Und ich glaube zwar nicht daran, aber wenn ich mit paarundsechzig Jahren meinen Kram noch so halbwegs machen kann, dann vielleicht weil da draußen ein Mann ist, dessen Musik mir durch sehr dunkle Zeiten geholfen hat, und mir durch sehr dunkle Zeiten helfen wird.

In diesem Sinne:

Baby we can talk all night, but that ain’t getting us nowhere.

Wie die Ente Suppe macht:

Man nehme eine große dicke Zwiebel, schneide sie in Stückchen und werfe sie mit Fett und einer Prise Salz in einen Topf. Während das ganze heiß wird, nehme man eine Knolle Sellerie, schneide sie in Stücke und werfe sie mit einer Prise Salz ebenfalls in den Topf. Das Gleiche macht man mit einer Petersilienwurzel, 4 Möhren und Porree, immer schön in Stücke oder Scheiben schneiden, hacken oder reiben und jeweils eine Prise Salz dazu. Das ganze lässt man dann erstmal einkochen bis das Gemüse zerkocht ist. Dann muss man sehen was man machen will. Dicker Eintopf braucht noch Bohnen und Kartoffeln, oder Graupen, Suppen brauchen Nudeln oder Reis, oder auch Kartoffeln. Wenn man sich also entschieden hat probiert man von seiner Suppenessenz und schätzt grob ab, wieviel Wasser man draufgießt. Wer ängstlich ist macht das Schlückchenweise. Ganz Moderne können die so entstandene Brühe auch mit einem dieser Pürierstäbe nochmal durchmixern. Wofür man sich auch entscheidet, es passen noch zerschnittene Mettenden oder Schinkenwürfel oder andere Wurst dazu, oder Beinscheibe, oder ihr lasst das weg weil ihr Vegetarier seid oder kein Fleisch habt. Es empfiehlt sich auch ein Eierstich, den aber bitte nur im eigenen Topf. Nicht dass mir da nachher Klagen kommen!