Inspiration: #Hingabe

Wer inspiriert mich eigentlich, meinen Scheiß zu machen?

Was die Hingabe, das Herz was ich in Dinge hinein investiere angeht, kann ich nur einen Namen nennen der so Dinge wie Herzblut und Mühe verkörpert wie kein anderer. Manche werden sich da vielleicht wundern, manche vielleicht auch gar nicht weil das ziemlich offensichtlich ist. Meat Loaf.
Ich glaube kurz nachdem ich angefangen habe zu schreiben, was ungefähr mit 5 oder 6 Jahren gewesen sein muss, habe ich angefangen Meat Loaf zu hören. Man hat ja immer irgendwo eine Musikkassette oder CD-Compilation gehabt, wo er mit drauf war, später dann auch auf den Bravo Hits und als ich irgendwann einen tragbaren CD-Player bekommen habe, ging’s dann los damit, Meat Loaf in Dauerschleife zu hören. Musik war eine Sache, die mich beim Schreiben von der störenden Realität abschotten konnte und obwohl ich absolut nichts von dem verstand, was er da sang, hatte mich diese Stimme einfach eingefangen. Ich glaube das erste Lied was ich ihm komplett zuordnen konnte mit Titel und Namen war dann auch „I’d lie for you“, was ich bei den wenigen Gelegenheiten an denen ich als Kind MTV oder später Viva schauen konnte schon fast aufgesogen habe. Ich hab schließlich auch einen Faible für dieses ganze Indiana Jones-Genre („Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil“, die Crocodile Dundee-Teile, dieser ganze Kram mit ich glaube Michael Douglas damals… ). Wie dem auch sei, die Lieder von Meat Loaf waren immer eine Art Notausgang und gleichzeitig eine Einladung in eine Art epische Fantasywelt, seine oder meine gleichermaßen.
Wie aber hätte ich Anfang der 90er mehr rausfinden können außer die paar CDs und Kassetten, die ich hatte? Es gab kein Internet, zumindest nicht für mich, deshalb hat das ganze ein bisschen gedauert bis ich mehr Lieder von ihm hören konnte und als es schließlich Internet gab und man sich Interviews und Videos anschauen und durchlesen konnte, alte und neue Fotos, bin ich bei seiner Musik einfach hängengeblieben. Klar, es gab Whitney, es gab Mariah, es gab Musicals, es gab Christina und P!nk, aber mein Herz sucht manchmal einfach bombastisch-wagnerische Epik, und das ist auch einer der Gründe warum ich Avantasia mag übrigens. Und als ich mich dann so durch die verschiedenen Interviews geklickt habe konnte ich nachlesen, wie viel Mühe, Hingabe und Arbeit in seiner Arbeit steckt. Und das ist auch das, was ich in Vorbildern suche. Ich mag das ja eigentlich nicht, mir komplette Menschen als Vorbilder zu nehmen sondern lieber nur Teilaspekte. Weil wir alle Fehler machen. Und weil ich dann the best of all worlds haben kann 😉 Aber als ich dann gelesen habe dass er gesundheitlich ziemlich angeschlagen ist, in seiner Vergangenheit auch nicht alles so ultra rosig gelaufen ist, und als ich das in Verbindung mit seinen Bühnenauftritten gebracht habe in denen er zu 100 % seine Show durchzieht und vor allem mit welchem Elan er das macht, dachte ich mir „Egal wie der sonst ist, egal ob der ein netter Mensch ist, egal ob der mal Alkoholprobleme hatte oder nicht, ich will mein Zeug auch so machen. Ich will dass mir das, was ich mache gefällt, dass es anderen gefällt, dass man mein Herzblut darin sehen kann.“. Außerdem war er mit 30-40 so rum optisch genau meine Kragenweite, wie ich neulich schmunzelnd feststellen musste 😀 aber das nur am Rande, analog zu meinem „Ich mag ja eher größere Jungs“.
Aber, ums mal in Worte zu fassen: So ein Lebenswerk imponiert (sogar) mir. „Sogar“, weil ich mich in der abgefuckten Position befinde schon einigen sehr krassen Dingen beigewohnt und einige sehr krasse Dinge getan haben zu dürfen.
Wenn es also eine Person gibt, der ich was das Künstlerische angeht nacheifern möchte – ist das definitiv Meat Loaf. Und da ist mir auch egal dass Leute ihn für kitschig halten. Und ich glaube zwar nicht daran, aber wenn ich mit paarundsechzig Jahren meinen Kram noch so halbwegs machen kann, dann vielleicht weil da draußen ein Mann ist, dessen Musik mir durch sehr dunkle Zeiten geholfen hat, und mir durch sehr dunkle Zeiten helfen wird.

In diesem Sinne:

Baby we can talk all night, but that ain’t getting us nowhere.

Wie die Ente Suppe macht:

Man nehme eine große dicke Zwiebel, schneide sie in Stückchen und werfe sie mit Fett und einer Prise Salz in einen Topf. Während das ganze heiß wird, nehme man eine Knolle Sellerie, schneide sie in Stücke und werfe sie mit einer Prise Salz ebenfalls in den Topf. Das Gleiche macht man mit einer Petersilienwurzel, 4 Möhren und Porree, immer schön in Stücke oder Scheiben schneiden, hacken oder reiben und jeweils eine Prise Salz dazu. Das ganze lässt man dann erstmal einkochen bis das Gemüse zerkocht ist. Dann muss man sehen was man machen will. Dicker Eintopf braucht noch Bohnen und Kartoffeln, oder Graupen, Suppen brauchen Nudeln oder Reis, oder auch Kartoffeln. Wenn man sich also entschieden hat probiert man von seiner Suppenessenz und schätzt grob ab, wieviel Wasser man draufgießt. Wer ängstlich ist macht das Schlückchenweise. Ganz Moderne können die so entstandene Brühe auch mit einem dieser Pürierstäbe nochmal durchmixern. Wofür man sich auch entscheidet, es passen noch zerschnittene Mettenden oder Schinkenwürfel oder andere Wurst dazu, oder Beinscheibe, oder ihr lasst das weg weil ihr Vegetarier seid oder kein Fleisch habt. Es empfiehlt sich auch ein Eierstich, den aber bitte nur im eigenen Topf. Nicht dass mir da nachher Klagen kommen!

Klodeckel rauf oder runter?

Ihr kennt mich. Ich bin praktisch veranlagt. Wenn der Klodeckel oben ist klappe ich ihn runter und der Lachs ist geschnitten…

Aber es gibt ja Tussis, die sich darüber aufregen dass ihre Typen zum pinkeln den Klodeckel zwar rauf- aber danach nicht wieder runterklappen. Ich kenn jetzt keine von denen persönlich aber man hört ja immer wieder um mehrere Ecken und in den Medien, dass das das Mega-Streitthema ist. (Boah geil, drei mal „das/ss“, bemerkenswert so vong den Satzbau her.)

Und weil ich mich immer so gut in Leute reinversetzen kann hab ich mir überlegt, dass das für Männer doch auch echt ätzend sein muss, immer den Klodeckel zum Pipimachen hochzuklappen (also falls die über so einen Scheiß mal nachdenken sollten) und ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass sowohl Frauen als auch Männer in ’nem gemeinsamen Haushalt aus Sitz- und Stehpinklern annähernd gleich oft den Klodeckel rauf oder runterklappen müssen, nämlich immer abwechselnd. Ok, wenn derjenige der bei Bezug als erstes aufs Klo geht der selbe ist wie der, der beim Auszug als letztes geht, dann ist derjenige welche in den Arsch gekniffen (haha) weil er einmal mehr klappen muss als der andere.

Und wenn das tatsächlich so gleich verteilt ist, sprich sie klappt runter, er klappt rauf, sie wieder runter usw. usf., warum regen die Tussis sich darüber auf? Also nicht nur so generell sondern auch in Anbetracht der Ratio…

Es geht ja nicht um die Toilettenhygiene und um besprenkelte Keramik, sondern um den Klobrillenklappvorgang. Und das wurde bisher immer von besagten Mädels mit „Aber das is total nervig wenn die Brille immer oben is!“ quittiert.

Angesichts dieser Problematik bin ich fast ein bisschen froh, das Problem empathischer Weise nicht nachfühlen zu können 😀

Jahresrück- und Ausblick 2016

Wo fangen wir am besten mal an?

2016 war krass.

Es sind auffällig viele Künstler einfach gestorben und man war irgendwie geschockt davon. Und während eine dieser Meldungen die nächste jagte wurde es privat auch stressiger und anstrengender: Einerseits der übliche Negativstress, zu dem man nichts anderes als „Fick dich du verkacktes Stück Wichsscheiße!“ sagen kann um ihn danach hinter sich zu lassen, andererseits aber auch sehr genialer Positivstress.

Der Grundstein für die DreamForge ist gelegt, im kommenden Jahr geht’s los damit, der Plan ist wasserdicht und ich freue mich extrem darauf, euch alles nach und nach zeigen zu können 🙂

Ich muss mich zurückhalten, nicht sofort alles rauszuposaunen was ich so plane 😀 Es sei nur soviel gesagt, dass das alles Dinge sind die ich schon seit sehr langem machen wollte ❤

Weihnachten naht, und in dem Rahmen werde ich mir also eine neue Grafikkarte besorgen, was leckeres kochen, die Wohnung will noch dekoriert werden und ich schenke mir vor allem eine ruhige Zeit in der ich sticken und häkeln werde. Nix aufgeregtes, kein bombastisches Brimborium, kein Loot. Nur Ruhe, das ein oder andere Brettspiel, vielleicht noch die Playstation und auf jeden Fall schnurrende Katzen, damit’s nach dem Jahreswechsel los- und weitergehen kann 😉

 

Crazy Merch Lady goes Youtube! :D

Ja, ich weiß, eigentlich hat Crazy Merch Lady bereist einen Youtube Account, aaaaber:

Regelmäßig zu Weihnachten bekomme ich dieses Retrofeeling, das mir diktiert alte Cartoons und Werbespots anzuschauen. Und da sich über die Jahre einige dieser Spots bei mir angesammelt haben fand ich das ganz praktisch, auf meinem CrazyMerchKanal eine Art Werbearchiv aufzumachen.

 

Nach und nach lade ich dort die Spots hoch, die alle noch ein bisschen Farbkorrektur und n anständiges Bildformat gebrauchen können, und das ganze wird dann auch multilingual sein. Das Ganze dient der Ergänzung meiner CrazyMerch-Auftritte bei Facebook und Instagram, weil sich da mittlerweile doch ein kleines Archiv an Bildern und Infos zusammengesammelt hat. Feier ich 😀

Damit Ihr wisst, worauf Ihr Euch einlasst:

 

 

 

 

Und natürlich DER Klassiker:

 

 

Da kann man mal ordentlich in Erinnerungen schwelgen. Mehr gibt’s auf dem Kanal! 😉