[Rant] Warum die alle wohl keine BHs mehr tragen?

Kleiner Podcast:

 

Cheers! 😉

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Geschenkööööö!!! :D

Ach schön 😀 Ja klar ist Weihnachten nicht allein all about the gifts. Weiß ich.  Aber in diesem Fall doch … 😛

Von vorne:

Wir arbeiten ja an unserem coolen kleinen Irgendwas-mit-Medien-Projekt. Und die Weihnachtsgeschenke dieses Jahr sahen so aus, dass die alle irgendwie was damit zu tun hatten.

Ich mach ja was mit Make up Artist. Heißt, Kosmetik, Visagistik und all so’n Zeug. Und zu diesem Zwecke gab’s ein sehr gutes Fachbuch, Teil eins von dreien. Steht echt super viel Stoff drin. Kann man nur empfehlen!

 

Daaaann….  Bin ich nun stolze Besitzerin einer Canon EOS 700D Spiegelreflexkamera. Holy Jeebus!

Ich mein ich hab jetzt schon ein paar Kameras gehabt, normale Digicams, Webcams, Polaroids, aber die ist sehr geil. Honestly. Ich hab noch gar nicht alles ausprobiert was die alles kann und muss mich da auch erstmal reinfuchsen. Aber das was ich gesehen habe ist sehr geiler hochauflösender Scheiß 😉 Kann man definitiv mit arbeiten!

 

Und zu guter Letzt hat der Liebste mich mit dem hier überrascht:

 

Das G35 Headset von Logitech. Das ist sehr sehr geil. Ich mein… hallo? 7.1 Kopfhörer? Das ist als würde man sich so’n kleines Kino an den Kopf schrauben 😀 Passt ja zu meiner G19 Tastatur… oh Gott. Ich seh hier schon alles im Dunkeln mit futuristisch blauer Neonröhrenbeleuchtung blinken… Egal.

In Kürze gibt’s dann noch von meiner Mam einen ganzen Stapel Attack on Titan-Mangas und ich selber schenk mir im Januar die dritte Der Hobbit Collectors Edition Box.

 

 

Verschenkt hab ich dieses Jahr natürlich auch. Tonnenweise 😀 Archäologische Repliken, StarWars Merch, Game of Thrones Merch, World of Tanks Merch, Gutscheine, leckeres Zeug aus unserem Spezialitätenladen…

Und jetzt kommt der Punkt warum ich mich so freue: Das sind die kleinen Grundsteine für unser Projekt. Man braucht ja ’ne gute Kamera, n gutes Mikro, und diese Visagistik-Sache macht mir so sehr Spaß dass ich die auch in YT-Einfließen lassen werde. Vielleicht nicht als Beautyguru sondern für … ach seht ihr selber dann 😉

Das war auf jeden Fall eines der krasseren Weihnachten dieses Jahr. Ich bin gespannt, was 2016 so bringen wird 🙂

Random Thoughts about… Verschwörungen

Die Umsetzbarkeit und damit einhergehend die Wahrscheinlichkeit von Verschwörungen ist durchaus entscheidend. Während es bei der Mondlandung relativ unwahrscheinlich ist, dass es sich zumindest bei dem Vorgang an sich um eine Verschwörung handelt kann man durchaus beobachten, dass unliebsame Steuererhöhungen gerne in Fußballwerbeblöcken oder zur Urlaubszeit verkündigt werden.
Allerdings wird das Nachdenken über Verschwörungen erschwert, denn ab einem gewissen Grad der Unsinnstoleranz kann man sich in eine Argumentationsschleife verstricken die kontruktionistische Ausmaße annimmt (und somit ist dann alles Verschwörung, sogar der Gesprächspartner, der die Existenz von Verschwörungen bejaht oder in Zweifel zieht.)
Man müsste differenzieren, ab welchem Ausmaß es sich noch um Betriebsgeheimnisse handelt und ab wann man von einer Verschwörung sprechen kann. Die Grenze ist garnicht mal so eindeutig. Abhilfe schafft in dem Fall nur eine massive Allgemeinbildung.
Wieso die? Weil man mit ebender über das Wissen verfügt, dass verschiedene Sachverhalte garnicht geheim sind sondern total offensichtlich (siehe Radarkugeln in Bad Aibling (Echelon) oder die Tatsache, dass auf ausländischen Botschaftsgebäuden natürlich riesige Sat-Schüsseln stehen weil man sich in diesem exterritorialen Gebiet so benehmen kann wie man gerne will.). Und wenn etwas einfach zu wissen oder zu erfahren ist, dann kann man damit nicht mehr verarscht werden.

Instagram

Ich mach mal frech Werbung in eigener Sache 😀

Also seit neuestem bin ich bei Instagram und wer mir da folgen mag, ist dazu herzlich eingeladen! Meine Fotos sind aus den Bereichen Heidentum, Archäologie, Blankwaffen, Kochen, niedliche Tiere und Ambiente.

Hier gehts lang, einfach aufs Bild klicken:

instagram

LivingPaganism ist zur Zeit der Begriff, unter dem ich meine heidnischen Blog- und Fotoaktivitäten betreibe.

 

Ich hab mich dazu entschieden, weil wordpress einem was webspace angeht zwar einiges anbietet, aber für einen Fotoblog reicht das bei weitem nicht aus.

 

Mit meinem Blog Livingpaganism.wordpress.com gibt es zwar inhaltliche Überschneidungen, aber auf dem WordPress-Blog verfasse und teile ich weiterhin auch (durchaus längere) Textbeiträge.

Viel Spaß beim Stöbern und Klicken und abonnieren nicht vergessen 😉

Know the difference

Der Unterschied zwischen curvy und fat ist es, um den es geht.

curvyfat

Klar, seinen Facebookavatar in ein doofes Bildchen mit zwei halbnackten Frauen abzuändern ist keine große Sache – aber doch zeigt das ein paar Dinge auf.

Zum Beispiel, dass sich Leute nicht ändern, wenn sie nicht durch Prügel gezwungen werden.

Oder dass das Verständnis von Dünn – Kurvig – Dick offenbar in Extreme abgleitet, wenn man sich überlegt, dass die „Kurvige“ auf dem Foto nicht kurvig ist sondern bestenfalls beim medizinischen Normalgewicht liegt.

Sicher, bei solchen Bildchen geht es um den schnellen Gag und darum, dass man sich nochmal zwischen Tür und Angel distanzieren kann, weil man sich lediglich dadurch zu definieren weiß, wenn man klarstellt was man nicht ist und was man nicht präferiert, weil einem andere Mittel zur Selbstfindung offensichtlich fehlen.

Man kann also sagen, es ist ein Homer Simpson’scher D’oh-Moment, wenn der Facebookavatar in das obige Bild geändert wird und dessen Besitzer zufällig jemand ist, der in der Vergangenheit nicht mit solchen Anmerkungen in meiner Gegenwart gespart hat.  Der D’oh-Moment wird nur dadurch d’oh-iger, also für ihn jetzt, wenn man ihn wissen lässt, wie man das findet.

Zurück zum interessanten Teil:

Wenn man die Dame auf dem linken Teil des Bildes betrachtet ist sie zwar kein Mager-Model, aber immerhin schlank und sie hat lediglich eine größere Körbchengröße. Die Dame auf der rechten Seite wurde zudem noch unvorteilhaft eingefangen und im Prinzip wird da ein Posing-Modelfoto mit einem schluffigen Strandschnappschuss verglichen. Wenn man das ganze also subsummiert kommt man zu dem Schluss, dass auch in der Werbung so gearbeitet wird um die Extrema weiter zu verdeutlichen (Vorher-Nachher-Werbeblöcke im Nachtprogramm) und dass dadurch umso mehr suggeriert wird, dass man in jedem Moment seines Lebens darauf achten soll bzw. muss, dass man perfekt aussieht, selbst wenn man plant, in Schlüpper und Bikinioberteil am Strand entlang zu gehen und es einem eigentlich sogar völlig egal ist, wie man aussieht, weil man Urlaub hat. Man könnte fast unken, irgendwann werden sich die Jungs und Mädels wirklich fies erschrecken wenn sie zum ersten mal Sex haben, weil ihr Partner nicht so aussehen wird wie aus dem Katalog oder auf Youporn, denn bis zu diesem Punkt werden alle Menschen in den Medien, die man zu sehen bekommt, ihrer markanten Punkte beraubt worden sein.

Kann das das Ziel sein, ja wünschenswert, dass die Menschen in der Masse zumindest alle gleich „perfekt“ aussehen? Perfekt im Sinne der Mode der entsprechenden Zeit, natürlich. Ein wenig suggeriert einem das ja die Beschreibung, jemand sei ein Individualist, weil er sich nonkonform kleide oder frisiere bspw. und der Ausdruck des Individualisten birgt schon fast eine Problematik – nämlich die Frage „Sollten wir nicht eigentlich alle Individualisten sein?“ weil wir ja alle Individuen sind. Paradox wird es, wenn einem die Werbung vorschreibt welches Duschgel, welche Jeans und welche Frisur man zu tragen hat, einem rührselige (und durchgestylte) Fernsehtanten aber verkaufen dass jeder etwas ganz besonderes ist und einzigartig. Die optische Gleichmacherei ringt mit der psychischen Individualität und denkt garnicht ans aufgeben.  Die Hervorhebung des „Individualisten“ beinhaltet eigentlich immer ein „JA!!! Aber…“.

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Ausflug in die Steinzeit:

Man möchte seinen Stamm zusammenhalten, hat eine Art wir-Gefühl  und strebt danach, das auch nach außen zu transportieren. WIR sind die, die sich die Haare mit rotem Schlamm färben. Ihr nicht. Deshalb seid ihr kein Teil von uns und könnt auch nichts von unserem Essen abhaben.
Der Individualist färbt sich möglicherweise die Haare mit Schlamm, aber nicht rot sondern grün. Er gehört somit nicht zu ‚denen‘ aber auch nicht so richtig zu einem selbst. Ist ihm zu trauen?

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Extrapoliert man das in die Jetztzeit dann hat man da seinen Individualisten, der zwar irgendwie aussieht wie etwas, was man kennt (Mensch), aber signifikante Merkmale geändert hat (Haare, Kleidung, Sprache, Piercings, Moral etc.). Den Individualisten unterscheidet allerdings eine wichtige Sache von anderen Leuten, die auch auffallen: Er hebt sich willentlich von seinen Artgenossen ab. Er könnte auch zurückkehren zu einer konformistischeren Lebensweise, so er es mit sich vereinbaren könnte und wollte.

Im Kontrast dazu steht natürlich jeder andere, der unfreiwillig auffällt, um den thematischen Torus an der Stelle mal zu schließen. Bleibt also nur zu sagen, Lästern ist das Lausen der Menschheit und die sozialen Vorgänge die ablaufen sind erklärbar, verstehbar, und dennoch nicht immer erfreulich oder schön.

Carpe diem 😉

Produktreview: John Frieda Brilliant Brunette Spülung

Klar, jetzt kommt nicht der Weisheit letzter Schluss.

Eigentlich war das Ergebnis völlig erwartbar.

Ich habe mal just for fun nach der Haarwäsche eine Haselnussgroße Menge von der John Frieda Brilliant Brunette-Spülung benutzt und der erste Effekt, den ich nach dem Föhnen hatte war, dass die Haare platt runterhingen und sich extrem glatt und eingeölt anfühlten – Silikone, ganz klar. Aber ich wollte das mal ausprobieren, hatte ich doch schon so oft gelesen dass Silikone schlecht für die Haare sind, sich wie ein Film darumlegen und abgesehen davon, das Haar unnötig zu beschweren und das eigene Gefühl für den Haarwaschrhythmus zu übertönen, hat das Zeug exakt garkeine pflegende Wirkung.

Die Vitamine, die Leute sich in die Haare klatschen, sollten sie vielleicht besser in Obst investieren und essen, sage ich immer. Haare sind totes Material, so wie Fingernägel. Man kann sie in ihrer Struktur und Textur zwar verändern und durch permanentes Feuchthalten im Prinzip auch Spliss verhindern. Aber dieser ganze Gesundheitsschnulli den sich Leute in die Spitzen und in die Ansätze schmieren, hat de facto nicht die magisch-biotechnische Wirkung, die einem in der Werbung versprochen wird.

Naja und was kam nun raus, bei dieser Silikonbombe?

Außer total beschwerten Haaren die nach der nächsten Haarwäsche (mit Alverde-Shampoo, erstmal ohne Spülung) nur etwas besser aussehen, natürlich Spliss und Haarbruch. Das heißt für mich, dass dieses Zeug in die Tonne fliegt und ich den stolzen Preis von 7 – 9,95 Euro (je nach Laden/Land) für rausgeschmissen halte. Zum Glück war das nur ein Rest den ich zum Testen bekommen habe.

Ich kehre also zurück zu meiner gewohnten Haarpflege – Shampoo und Spülung von Alverde und Santé, hin und wieder Oliven- oder Mandelöl als Kurmaske und während dem Föhnen unter keinen Umständen kämmen, erst danach.

Das war dann also mein letzter Ausflug in die Welt der Normalo-Beauty-Hightech-Midprice-Haarprodukte. John Frieda – Nie wieda.