Elvish background music…

Ich lasse gerne Musik im Hintergrund laufen. Einfach so.

Hier geht’s zum Youtube-Channel von Peter Gundry, dem Komponisten.

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Sang an Aegir

O Aegir, Herr der Fluten
Dem Nix und Neck sich beugt,
In Morgensonneglute
Die Heldenschar sich neigt.
In grimmer fehd‘ wir fahren
Hin an den fernen Strand,
Durch Sturm, durch Fels und Klippe
Führ‘ uns in Feindesland.
Will uns der Neck bedräuen,
Versagt uns unser Schild,
So wehr‘ dein flammend Auge
Dem Ansturm noch so wild !
Wie Frithjof auf Ellida
Getrost durfuhr dein Meer
So schirm‘ von diesem Drachen
Uns, deiner Söhne Heer !
Wenn in dem wilden Horste
Sich Brünn und Brünne drängt,
Den Feind, vom Stahl getroffen,
Die Schildesmaid umfängt,
Dann töne hin zum Meere
Mit Schwert und Schildesklang,
Dir, hoher Gott zu Ehre,
Wie Sturmwind unser Sang.

Kaiser Wilhelm II  (1859-1941)

Das dumme Kätzchen

Ist’s nicht zum Lachen?
Kätzchen will Fliegen fangen
und weiß es nicht zu machen.

Immer summ und immer brumm
dicht vor Kätzchens Nas‘ herum.
Wie es greift und wie es grapst,
immer hat’s vorbeigehappst.

Immer summ und immer brumm!
Kätzchen springt um sich selbst herum.
Auf einmal sitzt es ganz still und guckt,
Warte nur, Fliege! Jetzt muss es glücken –
ein Luftsprung! Ätsch!
Da liegt’s auf dem Rücken.

Immer summ und immer brumm
dicht um Kätzchens Nas‘ herum.
Liebes Kätzchen, nimm’s nicht krumm;
aber du bist furchtbar dumm,
summ, summ, summ,
furchtbar dumm.

(Aus: Die sieben Ähren, Lesebuch für katholische Volksschulen, 2. Schuljahr)

Schweinereien in Faust

Goethe schreibt:

Faust: (mit einer jungen Frau tanzend)
Einst hatt ich einen schönen Traum:
Da sah ich einen Apfelbaum,
Zwei schöne Äpfel glänzten dran;
Sie reizten mich, ich stieg hinan.

Die Schöne:
Der Äpfelchen begehrt Ihr sehr,
Und schon vom Paradiese her.
Von Freuden fühl ich mich bewegt,
Daß auch mein Garten solche trägt.

Mephisto: (mit einer alten Frau)
Einst hatt ich einen wüsten Traum:
Da sah ich einen gespaltnen Baum,
Der hatt ein ungeheures Loch;
So groß es war, gefiel mir’s doch.

Die Alte: Ich biete meinen besten Gruß
Dem Ritter mit dem Pferdefuß!
Halt Er einen rechten Pfropf bereit,
Wenn Er das große Loch nicht scheut.

 

Die Ente antwortet:

Der Goethe ist ’ne alte Sau.
Lobt er die Hupen einer Frau
Verborgen in umschreibenden Worten.
Auch vor’m Geschlecht macht er kein‘ Halt
geklatscht gehört’s ihm, dass es schallt.

Ein weiteres (älteres) Entengedicht

Wenn Enten reimen geht’s im Nu,
der Volker hält die Ohren zu,
die Katze aus dem Zimmer schleicht,
das wird gleich alles fürchterleicht…
In Entenreimen geht’s um Sachen,
die meist Erwachsenen Freude machen…
Und auch die Hilda kuckt verschreckt,
wenn Ente ihren Schnabel reckt…
Von Entenschnäbeln kommt nichts Gutes,
denn oft wenn man sie sieht dann tut es
entweder weh von festen Bissen,
oder, und das muss man wissen
vom Reimen bluten dann die Ohren
und auch das Hirn wirkt leicht vergoren
wenn man der Ente Reime hört.

Alle Kinder lernen lesen

eins meiner Lieblingskinderlieder 🙂

Refrain:
Alle Kinder lernen lesen,
Indianer und Chinesen.
Selbst am Nordpol lesen alle Eskimos.
Hallo Kinder, jetzt geht’s los.

A, sagt der Affe, wenn er in den Apfel beißt.
E, sagt der Elefant, der Erdbeeren verspeist.
I, sagt der Igel, wenn er sich im Spiegel sieht,
und wir singen unser Lied:

Refrain

O, sagt am Ostersonntag jeder Osterhas‘.
O, sagt der Ochse, der die Ostereier fraß.
U, sagt der Uhu, wenn es dunkel wird im Wald,
und wir singen, dass es schallt:

Refrain

Ei, sagt der Eisbär, der in einer Höhle haust.
Au, sagt das Auto, wenn es um die Ecke saust.
Eu, sagt die Eule, heute sind die Mäuse scheu!
Und wir singen noch mal neu:

Refrain

Fundstück: (ab)Gedichtet

Stolz und Vorurteil

Die Enten reimen gern und viel,
auch wenn die Umwelt das nicht will.

Man schaut darauf mit großem Grausen
und unterstellt den Enten Flausen.

Die Entenkunst wird, hochbrisant,
oft ignoriert und oft verkannt.

Dabei, sind wir mal ehrlich,
ist Ignoranz gefährlich.

So scheint niemand zu wissen,
wird man einmal gebissen
geht’s schnell zu Ende.

Drum füttere die Ente gut,
damit sie dich nicht beißen tut.

Somit ist hier erwiesen,
Die Enten gehör’n gepriesen,

für ihre Kunst und ihr Talent,
wer das nicht merkt der hat verpennt.

😉

von mir höchstselbst verfasst.
wink