Nudel-Brokkoli-Auflauf

Nudeln kochen und als Bett in eine Auflaufform geben.
Darüber rohen Brokkoli
Darüber folgende Creme:
Creme Fraiche, 3 Knoblauchzehen (gesalzen mit einer Gabel zerdrückt), Dill, Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, 1/2 gewürfelte Zwiebel verrühren.
Darüber wiederum ein Gitter aus Käse legen und ggf. Ei darüberpinseln.
Wer mag kann Baconstreifen einarbeiten.

In den Backofen bis der Brokkoli weich wird. Ggf. die Creme Fraiche mit etwas Milch strecken, damit mehr Flüssigkeit vorhanden ist.

auflauf

96h Deoschutz…

Moderne Hochleistungsdeos sorgen dafür, dass man nicht stinkt. Das ist ein tolles Feature, das allerdings zu Lasten der Gesundheit gehen kann.

Hochleistungsdeo?  – Ja, Hochleistung. Früher war das höchste der Gefühle, 24 Stunden lang sicher zu sein, nicht auszudünsten. Heute kommen Deos mit 48 Stunden Wirkdauer daher. 48 Stunden lang wird die Schweißproduktion auf ein Drittel der Normalmenge heruntergefahren und die Bakterien, die für die Schweißzersetzung und somit für den Geruch verantwortlich sind, werden abgetötet.
(Grade hat mir jemand ein 96 Stunden Protection Deo gepostet was auf einer Skala von 1 bis 10 die Unnötigkeitsmarke klingelnd durchschlägt…)

Wenn man völlig normal gesund ist hat man Glück und wird sich mit der Fragestellung nicht unbedingt beschäftigen müssen. Andere wiederum bekommen das Ausmaß der Wirktätigkeit herkömmlicher Deos mit voller Breitseite zu spüren: in Form von Ausschlag, Juckreiz, Nässen und dergleichen.

Was also ist drin, im Deo?

* Duftstoffe aller möglicher Art, meist synthetisch.

* Emulgatoren. Emulgatoren sorgen dafür, dass sich zwei Flüssigkeiten verbinden, die sich sonst nicht mischen lassen wie Wasser und Öl beispielsweise. Gibt man einen Emulgator hinzu, bekommt man eine Emulsion. Milch z.B. wäre so eine Emulsion, bei der Wasser, Fett und Eiweiß homogen vermischt sind. Und genau das braucht man eben auch für die Flüssigkeitsgemische in Deos. Was Emulgatoren (namentlich Polyethylenglykole, PEG) im Deo noch tun ist, die Haut durchlässiger zu machen für alles, was von draußen reinkommt. PEG kommt aus der Petrochemie.

* Aluminiumchlorid, Alumiuniumchlorohydrate, kurz, Aluminium. Aluminium verstopft die Poren der Haut, damit kein Schweiß mehr austritt.

* z.B. Triclosan, also antibakterielle Stoffe, die die Bakterien abtöten, die sonst den Schweiß unter Geruchsbildung zersetzen.

Dass es nicht gut ist, sich ständig selbst zu desinfizieren weiß man spätestens seit dem Klischee, dass die desinfizierten Stadtkinder alle Allergien haben und die schmutzigen Landkinder kerngesund sind, weil deren Immunsysteme bereits Kontakt mit einer vielzahl von Keimen hatten. Und dass es nicht gut ist, die Haut stellenweise durchlässig zu machen um dadurch dann Chemikalien eindringen zu lassen dürfte auch auf der Hand liegen.

Was also tun?

Umsteigen. Aber auf was? Und wie?

Zuerst das wie:
Damit, dass man einfach ein Bio-Deo aus dem nächsten Biomarkt zerrt, ist es nicht getan. Der Körper und die eigene Nase sind ja an die Wirkung normaler Deos gewöhnt. Und eigentlich ist die Bezeichnung „Deodorant“ in dem Fall auch falsch, weil diese ganze Wirkweise mit den verstopften Poren und den getöteten Bakterien für ein Antitranspirant steht, das das Schwitzen verhindern soll. Deodorants verhindern hingegen nicht das schwitzen, sondern überdecken mit Geruch und enthalten vielleicht bakterienhemmende Inhaltsstoffe. Man darf sich bei der Umstellung also darauf einstellen, dass man am Anfang müffelt.

Und auf was?

Man achte darauf, dass Aluminiumchlorid, Desinfektionsmittel (Triclosan), PEG und künstliche Duftstoffe nicht drin sind – klar. Die herkömmlichen Firmen, die man im DM und Rossmann findet und die unter Bio laufen (Alterra, Sante, Alverde, Weleda u.a.) bieten allesamt Deos in ihrem Sortiment an. Plastikfrei sind die jedoch nicht. Spätestens Kappe und Sprühknopf sind als Plastik, auch wenn die Flasche aus Glas besteht (Alterra), wenn nicht sogar komplett aus Plastik. Bei Rollern sind der Ball und die Kappe aus Plastik (Alterra, Alverde).

Wolkenseifen-Deos sind  vegan und frei von Aluminium, aber wohl nicht plastikfrei.
-> http://www.wolkenseifen.de/ (direktlink: http://www.wolkenseifen.de/index.php?cat=c66_Deodorant-Creme-Deocreme.html) 7,50 Euro – uff.

Lush bietet in Seifenstückform ein Produkt namens „T’eo“ an, das mit einem Preis von 8,95 Euro allerdings happig ausfällt für den kleinen Geldbeutel.
http://www.lush-shop.de/t-eo-deo-90-g.720.html

Alternative Deokristall:

Alaunstein. Alaunstein verstoft die Schweißdrüsen genauso wie herkömmliches aluminiumhaltiges Antitranspirant-Deo. Eigentlich wirkt bei Alaunstein Aluminiumkaliumsulfat, mit saurem PH-Wert, das die Poren zusätzlich noch zusammenzieht.  Deokristalle aus Alaunstein wirken ja zumindest auf den ersten Blick irgendwie alternativ, deshalb erwähne ich die hier nochmal separat. Es handelt sich also nicht um ein Naturprodukt sondern um gegossene bzw. gezüchtete Kristalle aus einer ganz normalen Fabrik. Die Menge an Aluminiumverbindungen, die bei dieser Art von Deo auf die Haut einwirkt, ist um ein vielfaches höher als bei den herkömmlichen Antitranspirant-Deos. Vergleich: In normalem Deo ist der Alu-Anteil bei 5%-30%,  der Deokristall besteht zu 70 – 100 % aus Aluminiumkaliumsulfat. Um Alaun herzustellen braucht man im Übrigen Bauxit, das in Minen in unter anderem China, Brasilien, Kamerun und Guinea abgebaut wird, und die Abbaubedingungen kann man sich vermutlich vorstellen. Es soll wohl auch Leute geben, die solche Kristalle in moralisch vertretbarerer Form herstellen und sich etwas mehr Mühe geben, aber inwieweit das nun alles stimmt, ob die einen Kristalle („Holzlehner’s Original Deo-Kristall“) schonender sind als die anderen, vermag ich von hier aus nicht zu beurteilen.

Kuckuck!

Ja mich gibt es noch 😉

 

Zugegebenermaßen ist die Bloggerei die letzten Monate wirklich arg zu kurz gekommen. Aber ein kleines Lebenszeichen wollte ich schon noch aussenden.

Der Frühling hat Einzug gehalten bei uns und seit Anfang des Jahres widme ich mich mehr und mehr (ganz kleinschrittig 😀 ) dem Reenactment was die Wikinger- aber auch die Germanenzeit  angeht. Für beides habe ich mein Herz entdeckt und deshalb sind ein paar hübsche Kleinodien hier eingezogen und es zieht immer mehr Ambiente hier ein.

Auf dem Balkon hängen nun Erdbeeren und die Beerenbüsche von letztem Jahr treiben grade wieder aus und werden uns dieses Jahr hoffentlich ein bisschen mitversorgen. Auch wenn da keine riesigen Mengen abfallen können weil das ja nur einzelne Pflanzen sind und der Platz trotz allem begrenzt ist 😉 Aber ein paar selbstgezogene Heidelbeeren schmecken doch ganz anders als welche aus dem Supermarkt 😉

Ein kleiner Platz an der Sonne:

DSCI0435

Die ersten Hummeln haben sich auch schon blicken lassen, scheint sich wohl rumzusprechen, das mit den Blüten 😉 Die Katzenminze ist auch schon gut dabei.

 

Kreatives steht derzeit auch an, und zwar in Form von WindowColor. Ja ich weiß, kitschiges Waldorfhobby, aber ich stehe auf den Buntglaslook und versehe unser Wohnzimmerfenster nun mit mehr keltischem Knotenwerk. Ich hoffe ja auch auf ein bisschen hübsches Farbenspiel wenn die Sonne reinscheint 🙂

Ansonsten geht’s nächstes Wochenende auf den ersten Mittelaltermarkt der Saison, nach Dortmund. Der MPS-Veranstalter hält in der Westfalenhalle Konzerte ab und stellt einen Gratis-Markt vorne aufs Gelände. Kann man mal entspannt drüberschlendern und schauen, ob man was nettes ergattern kann. Im April hab ich schließlich Geburtstag und Geschenke wollen gekauft werden 😛

 

Soweit so gut, man wartet gespannt, was dieses Jahr noch alles so passieren wird!

Besuch :)

Heute konnte ich mich ja maßlos freuen, denn wir hatten bzw haben Besuch.

marienkaefer1

marienkaefer2

marienkaeferlarve

Ein Siebenpunkt- und ein Zweipunkt-Marienkäfer nebst Larve (und grüner Raupe die mit aufs Bild wollte…).

Die Kerlchen und Weibchen (ich unterstelle mal da sind noch mehr ^^) werden sich nun an den Blattläusen auf dem Senf gütlich tun und vielleicht sogar hier überwintern, wenns ihnen gefällt.

Ich hab mich schon gefragt wo die ganzen Läuse hinwaren so von einem Tag auf den anderen 😉

Bye bye Braeburn Bullshit…

Es gibt sonne und solche… Äpfel.

Solche Äpfel, wie die Sorte Braeburn, dürfen in Zukunft draußen bleiben.

Die Dinger kommen aus Neuseeland. Neuseeland. Wo liegt das noch gleich? Igendwo hinter Australien. Und sowas profanes wie Äpfel soll von da her kommen? Haben wir denn keine … also hier vor Ort jetzt? Doch sicher. Aber durch wirtschaftlichen Wahnsinn bedingt kommt es dazu, dass neuseeländische Äpfel als Billigware im Discounter landen. Und weil der Bedarf an Äpfeln, die nicht so schnell braun werden und sich den Flug/die Schifffahrt über halten, groß ist, dürften die Dinger a) gespritzt sein und b) soll die Züchtung dafür gesorgt haben, dass der Anteil der Polyphenole gesunken ist.

Wofür braucht der Apfel Polyphenole?

Wenn eine Pflanze viele davon hat ist sie resistenter gegen Pilze und Bakterien.

Und warum hat man gerade die nun weggezüchtet?

Weil davon die Äpfel schöner werden. Nagut, man hat dann den kleinen Malus (haha), dass man die Äpfel öfter spritzen muss, aber dafür werden sie nachdem sie angeschnitten sind auch nicht mehr so braun. Außerdem machen Polyphenole den Apfel sauer. Und man will’s ja schließlich süß.

Und dann?

Wenig Polyphenole bedeuten viel Allergie. Dabei wirken diese Phenole wohl als Blocker für das Apfelallergen Mal d 1.

Welche Sorten sind denn besonders betroffen von sowas?

Jonagold, Granny Smith, Braeburn, Elstar, Cox Orange und Gala.

Und welche kann man getrost essen?

Haha! Regionale natürlich. (Ok…ich wieder…): Booskop, Alkmene, roter Gravensteiner, biesterfelder Renette, Goldparmäne, Finkenwerder Herbstprinz, Pilot, Santana und Rubinette sind neue Sorten die als Allergikeräpfel gepriesen werden, altländer Pfannkuchen, Ontario, roter Berlepsch und weißer Glockenapfel.

Abenteuer Apfel.

Lanzen brechen für… Küchenmaschinen…

Ja klar, in einer Zeit, wo man Elektrogeräte fast hinterhergeschmissen bekommt, muss man eigentlich keine Lanze für lausige Küchengeräte brechen. Oder doch?

Doch.

In unserem Haushalt wird viel geschnibbelt. Gurken, Kohl, Äpfel, Rüben… alles mögliche an Gemüse und Obst findet seinen Weg auf unsere Teller und natürlich sind dann Geräte, die einem die Arbeit abnehmen, eine Zeit- und Müheersparnis.

Jetzt könnte man natürlich einfach in einen Laden gehen und sich so ein Multifunktionsteil unter den Arm klemmen. Oder: Man freut sich über ein altes Schätzchen von seiner Mam.

Moulinex Charlotte

Das hier ist also meine Gemüsehobel-Fleischwolf-Zitruspressen-Kombination, Charlotte von Moulinex.

Der Punkt bei der Sache ist einfach, etwas Funktionierendes, das bloß alt geworden ist, weiter zu benutzen, ungeachtet der Tatsache, dass es mittlerweile viel neuere Modelle gibt.

Meine neue alte Kaffeemühle steht auch schon bereit zur Abholung. Mit Handkurbel. Mittlerweile 40 Jahre alt 😉