Wie die Ente Suppe macht:

Man nehme eine große dicke Zwiebel, schneide sie in Stückchen und werfe sie mit Fett und einer Prise Salz in einen Topf. Während das ganze heiß wird, nehme man eine Knolle Sellerie, schneide sie in Stücke und werfe sie mit einer Prise Salz ebenfalls in den Topf. Das Gleiche macht man mit einer Petersilienwurzel, 4 Möhren und Porree, immer schön in Stücke oder Scheiben schneiden, hacken oder reiben und jeweils eine Prise Salz dazu. Das ganze lässt man dann erstmal einkochen bis das Gemüse zerkocht ist. Dann muss man sehen was man machen will. Dicker Eintopf braucht noch Bohnen und Kartoffeln, oder Graupen, Suppen brauchen Nudeln oder Reis, oder auch Kartoffeln. Wenn man sich also entschieden hat probiert man von seiner Suppenessenz und schätzt grob ab, wieviel Wasser man draufgießt. Wer ängstlich ist macht das Schlückchenweise. Ganz Moderne können die so entstandene Brühe auch mit einem dieser Pürierstäbe nochmal durchmixern. Wofür man sich auch entscheidet, es passen noch zerschnittene Mettenden oder Schinkenwürfel oder andere Wurst dazu, oder Beinscheibe, oder ihr lasst das weg weil ihr Vegetarier seid oder kein Fleisch habt. Es empfiehlt sich auch ein Eierstich, den aber bitte nur im eigenen Topf. Nicht dass mir da nachher Klagen kommen!

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Lembasbrot

Na? Kennt ihr’s noch? Lembasbrot? Das, was laut den Elben tagelang satt macht und wovon die Hobbits tonnenweise verdrücken binnen der ersten paar Minuten? 😀

Ich hab ein hübsches kleines Rezept aufgetan, falls jemand welches braucht:

2 Tassen Buchweizenmehl
1/4 Tasse Zucker Zucker (das original sagt Sukrin, ein Zuckerersatzstoff. Aber ich bin keine Freundin von Ersatzstoffen wo sie nicht zwingend sein müssen)
1 Teelöffel Vanillezucker
1/2 Teelöffel Zimt
8 Esslöffel Butter
2/3 Tassen saure Sahne
1 Ei
1 Esslöffel Honig

Zunächst alle trockenen Zutaten vermengen, dann die Butter dazugeben und mit den Händen einen krümeligen Teig kneten. Dann die restlichen feuchten Zutaten dazugeben und zu einem dicken Kuchenteig verkneten. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und im vorgewärmten Ofen bei bei 200 °C backen, bis das Brot eine goldene Farbe bekommt. Aus dem Ofen nehmen und noch heiß in gewünschte Portionsgrößen schneiden, abkühlen lassen, fertig.

Guten Hunger und Vorsicht vor Enten 😉

Quelle: Vigdis Sveinsdottir
Übersetzung: By me

Marinade ala Papa

Als Kind gab es jeden Sonntag Sonntags’braten‘ – mit Knödeln und Bratensoße und Gurken- oder Bohnensalat. Unser Sonntagsbraten wurde gegrillt und mit köstlicher Marinade eingestrichen, die ich euch hier nun teile:

Zutaten:
Sonnenblumenöl
Löwensenf (scharf)
Salz
Pfeffer
Paprika (rosenscharf)
Paprika (edelsüß)
Cayennepfeffer
Thymian
Estragon
Rosmarin
Basilikum
Majoran

Um das ganze traditionell zu machen braucht man einen Ofen mit rotierender Grillstange, aber es geht auch auf dem Rost. Zunächst streicht man das Grillgut mit dem Löwensenf ein und macht sich dann daran, eine Öl-Gewürzmarinade zusammenzumischen. Wichtig ist bloß, dass die Marinade am Ende nicht zu dünn ist und nicht sofort vom Grillgut runterläuft. Abgesehen von Salz und Pfeffer kann man die Gewürze 1:1 gewichten. Backofen auf Ober- und Unterhitze stellen, Grillgut einstreichen und entweder in eine feuerfeste Form geben oder auf den Rost legen, ganz wie man möchte.

Kräutergarten-Marinade

Wir haben’s heute bei Steaks ausprobiert, funktionieren dürfte das aber auch bei Veggie-Sachen:
Olivenöl
Basilikum
Thymian
Schnittlauch
Knoblauch
Salz
Pfeffer
Meerrettich
ab in den Mixer und glattmixen lassen, bis das ganze ein bisschen soßig-cremig wird. Das auf die Steaks, Veggie-Patties, von mir aus auch Cevapcicis oder was auch immer euch einfällt, streichen und entweder sofort in die heiße Pfanne hauen oder 4-12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Sehr sehr köstlich. Mengenangaben hab ich deshalb nicht drin, man kann wenn man etwas erfahren ist selbst eine Gewichtung aussuchen.

Weißkraut

Man braucht:

Weißkohlteil:
Genug in Streifen geschnittenen Weißkohl um alle zu verköstigen
Salz
Kümmel
Speck (Veggies nehmen Rauchsalz oder ignorieren den Speck)
Essig

Suppenteil:
Beinscheibe (Veggies ignorieren die  Beinscheibe und machen Gemüsebrühe mit den nachstehenden Gewürzen)
Suppenwürfel
Lorbeerblätter
bunter Pfeffer
Nelken
Piment

Als erstes schichtet man am Vorabend den Weißkohl. Und zwar wie folgt:
Eine Schicht Weißkohl mit etwas Salz und Kümmel bestreuen und 1-3 EL Essig darübergeben
Nächste Schicht Weißkohl, wieder mit Salz und Kümmel bestreuen, Essig darüber und immer so weiter.
Das ganze verstaut man irgendwo Katzensicher und deckt es mit einem Deckel oder einer anderen adäquaten Bedeckung ab.

Am nächsten Tag kocht man aus der Beinscheibe und den Gewürzen eine Suppe, bis die Beinscheibe gar ist. Das ist sie, wenn sich das Fleisch vom Knochen lösen lässt. Als Veggie kann man einfach Gemüsebrühe-Pulver nehmen und vielleicht noch ein bisschen Fett dazu als Geschmacksverstärker.
Wenn das Fleisch dann gar ist bzw. die Brühe den Geschmack der Gewürze schön angenommen hat, nimmt man das Fleisch heraus und siebt das ganze einmal durch, sonst gibt das eventuell unschöne Splitter in der Brühe und das will man vermeiden.

Die Brühe braucht man nämlich. Die gibt man noch warm über den Weißkohl und lässt das ganze dann nochmal ziehen, auch ruhig 1-2 Stündchen, damit das alles Geschmack annimmt.

Vor dem Servieren des Weißkohls kann man noch gebratene Speckwürfel (mitsamt dem Fett) darüberstreuen, Veggies können auch geröstete Brotwürfelchen nehmen.

Aus der übrigen Brühe, so denn welche über bleibt, kann man auch hervorragende Nudelsuppe kochen 😉

Hopplahopp – Pesto Rosso

Schnell noch Pesto Rosso gemacht, bevor der Liebste kommt.

250 g getrocknete in Öl eingelegte Tomaten

150 g Pinien/Sonnenblumenkernmischung (Fifty-fifty)

100 g Pecorino

2 Knoblauchzehen

Olivenöl

3/4 kleine Chilischote

Salz, Pfeffer

Alles zusammen in der Küchenmaschine zerkleinern, Olivenöl nach Augenmaß dazutun und in Gläser abfüllen.

Köstlich ❤