Wie die Ente Suppe macht:

Man nehme eine große dicke Zwiebel, schneide sie in Stückchen und werfe sie mit Fett und einer Prise Salz in einen Topf. Während das ganze heiß wird, nehme man eine Knolle Sellerie, schneide sie in Stücke und werfe sie mit einer Prise Salz ebenfalls in den Topf. Das Gleiche macht man mit einer Petersilienwurzel, 4 Möhren und Porree, immer schön in Stücke oder Scheiben schneiden, hacken oder reiben und jeweils eine Prise Salz dazu. Das ganze lässt man dann erstmal einkochen bis das Gemüse zerkocht ist. Dann muss man sehen was man machen will. Dicker Eintopf braucht noch Bohnen und Kartoffeln, oder Graupen, Suppen brauchen Nudeln oder Reis, oder auch Kartoffeln. Wenn man sich also entschieden hat probiert man von seiner Suppenessenz und schätzt grob ab, wieviel Wasser man draufgießt. Wer ängstlich ist macht das Schlückchenweise. Ganz Moderne können die so entstandene Brühe auch mit einem dieser Pürierstäbe nochmal durchmixern. Wofür man sich auch entscheidet, es passen noch zerschnittene Mettenden oder Schinkenwürfel oder andere Wurst dazu, oder Beinscheibe, oder ihr lasst das weg weil ihr Vegetarier seid oder kein Fleisch habt. Es empfiehlt sich auch ein Eierstich, den aber bitte nur im eigenen Topf. Nicht dass mir da nachher Klagen kommen!

#Foodporn

salatlachs

 

Rohkostsalat, Lachs, 2 Teile Joghurt, 1 Teil Senf, 1 EL Dill, (wer will darf noch Zucker dazutun) Nom! Vor allem einfach und schnell, kann man alles binnen 2 Minuten auf den Teller werfen 😀

Schutzatmosphäre

Fühlen wir uns nicht immer sicher und geborgen, wenn wir auf Fleischverpackungen lesen, dass das Ganze unter Schutzatmosphäre verpackt wurde?

Schutzatmosphäre klingt wie bakterienfreier Raum, Sterilität, Fleischbrocken, die Rindern glücklich aus den Lenden springen…

Aber was ist das?

Erstmal ist Schutzatmosphäre eine Art, Lebensmittel zu Konservieren. Innerhalb dieses Gases wird sagen wir mal das Steak verpackt und somit kommt es nicht mit normaler Luft in Berührung. Man kennt ja z.B. aerobe Bakterien – eben solche, die Sauerstoff brauchen, um zu leben. Schön, wenn man die damit am Wachstum hindern kann, oder?

Woraus besteht diese Schutzatmosphäre?

In der Schutzatmosphäre ist der Sauerstoffanteil gegenüber der normalen Luft niedriger, um eben diese aeroben Bakterien an ihrer Vermehrung zu hindern. Außer Sauerstoff können da noch Kohlendioxid oder Stickstoff mit dabei sein.

Und wozu der Aufwand?

Diese Art der Konservierung soll den Eigengeschmack der Lebensmittel erhalten. Gärung oder saures Einlegen verändern den Geschmack ja massiv, dazu kann man mal rohen Weißkohl und Sauerkraut essen, dann fällt das am ehesten auf. Pökeln, also in Salz einlegen, macht, klar, salzig. Und da der Mensch ja heutzutage vor allem nach Frische strebt, kommt die Idee mit der Schutzatmosphäre ja gerade recht.

 

Abgesehen von Fleisch werden noch Milchpulver, Brot, Gebäck, Röstkaffee, Gewürze in Konservendosen und diese vorgeschälten und vorgegarten Kartoffeln in den Plastikbeuteln bzw. generell küchenfertig vorbereitete Gemüse unter Schutzatmosphäre verpackt, weiß Wikipedia zu berichten.

 

Friede, Freude, Eierkuchen, könnte man meinen. Keine E-Nummer auf die man allergisch reagieren muss, hey super! Und das Beste ist, Sauerstoff erhält die rote Farbe von Fleisch ganz gut.

Wait… what?

EU-Hackfleisch.

EU-Hackfleisch ist Hackfleisch, das in Betrieben mit einer speziellen EU-Zulassung unter besonderen hygienischen Anforderungen hergestellt wird. Es wird in der Regel unter Schutzatmosphäre verpackt. Dieses Gasgemisch besteht aus Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid. Durch den Anteil Sauerstoff bleibt die rote Farbe des Fleischs länger erhalten, die Graufärbung wird verlangsamt, durch den Anteil Kohlenstoffdioxid in der Packung wird das Wachstum der Mikroorganismen gehemmt. Das Hackfleisch ist damit einige Tage länger haltbar. Das Verbrauchsdatum bei EU-Hackfleisch kann durch Lagertests durch den Hersteller selber bestimmt werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum bezieht sich auf eine Lagertemperatur von maximal 2 °C, welche in haushaltsüblichen Kühlschranken mit ihren 4-7° Lagertemperatur normalerweise nicht erreicht wird, hierzu sind spezielle Kühl- oder Gefrierfächer erforderlich. (Wikipedia: Hackfleisch: #EU-Hackfleisch)

Ok. Und weiter?

Naja wie das immer so ist, bei großen Ketten, die viel Fleisch verkaufen möchten, haben sich ein paar Schlawiner überlegt, man könnte ja einfach etwas mehr Sauerstoff dazutun, dann bleibt das Fleisch auch dann schön rot an der Oberfläche, wenn es innen bereits ranzig grau aussieht. Der vermehrte Sauerstoff sollte ein Bakterium mit dem Namen Chlostridium Botulinum am Wachsen hindern und darüber hätten sich auch alle gefreut, diese kleinen Mistkerle produzieren schließlich Botulinumtoxin, das Zeug was einem die Nerven lahmlegt und bei diversen Schauspielerinnen die Stirn so schön glatt zieht. Sollte man nicht essen, klar. Aber es läuft ja selten alles nach Plan, daher wurden zwar die Chlostridien gestört, aber das Fleisch wurde durch den erhöhten Sauerstoff schlecht und das Fett wurde ranzig. Natürlich bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung und abgesehen davon, dass der Geschmack dann nicht mehr optimal war, soll das auch nicht gesundheitsgefährdend gewesen sein. (Man beachte den Konjunktiv.)

 

Dieser Sachverhalt ist fast so cool wie die Tatsache, dass ich auf billig-Hackfleisch durchaus öfter mal Paprikapulver als Zutat gesehen habe. Was das da drin macht? Rote Farbe, ist doch klar.

Milch-Schnack

Heute  hatte ich die Nase voll. Das war wieder einer dieser Tage wo ich eigentlich hätte zufrieden sein können weil mein Kühlschrank mit Biozeug vollgestopft ist. Und dann kam die Bio-Milch von Edeka und alles wurde bah.
Ich weiß nicht ob es den Leuten so auffällt, wenn sie die kastrierte 1,5% Fett-Milch trinken oder die laktosefreie aber ich hatte nach dem ersten Schluck Biomilch von Edeka aus dem Tetra Pack beschlossen, Tetra Pack Milch fortan zu meiden. Jetzt, wo ich grade Milch als Nahrungsmittel für mich entdeckt hatte war das echt hart, einen Schluck Milch zu nehmen und direkt ein komisches künstliches Plastikaroma in Rachen und Nase zu spüren.

Tetra Pack kennt man im Volksmund eigentlich als Flagschiff des gelben Sacks, es wurde immer promotet als recyclebar und toll und dass es alles frisch hält und so richtig ein Thema war das nicht ob das nun so gesund ist oder nicht. Und was man nicht so sehr mitbekommen hat und was vielleicht auch aus den Köpfen der Leute verschwunden ist, ist der Fall von 2005, wo die Farbe, die sie auf Tetra Packs draufgedruckt haben als Rückstände in den enthaltenen Getränken gefunden wurden. Perfide war, dass das in Babymilch drin war (Nestle und Milupa) ITX heißt das Zeug und ist zwar nicht gesundheitsschädlich (genverändernd) aber stark umweltschädlich. (vielsagenden Blick hier einfügen).

Den Schiet spart man sich, wenn man Glasflaschen nimmt anstatt diesen TetraPack-Kram. Total schlauer Rückschluss, ich weiß ;)

Wir präferieren Milch mit möglichst hohem Fettanteil (3,7-3,8 %) und die Milch aus der Glasflasche (vom Demeter-Erzeuger… muss man mal woanders philosophiern drüber) nimmt keinen Fremdgeschmack an und schmeckt wie ein anderes Produkt, auch wenn sie schon pasteurisiert wurde.

 

… extrahiert aus forum.aballon.net

Lembasbrot

Na? Kennt ihr’s noch? Lembasbrot? Das, was laut den Elben tagelang satt macht und wovon die Hobbits tonnenweise verdrücken binnen der ersten paar Minuten? 😀

Ich hab ein hübsches kleines Rezept aufgetan, falls jemand welches braucht:

2 Tassen Buchweizenmehl
1/4 Tasse Zucker Zucker (das original sagt Sukrin, ein Zuckerersatzstoff. Aber ich bin keine Freundin von Ersatzstoffen wo sie nicht zwingend sein müssen)
1 Teelöffel Vanillezucker
1/2 Teelöffel Zimt
8 Esslöffel Butter
2/3 Tassen saure Sahne
1 Ei
1 Esslöffel Honig

Zunächst alle trockenen Zutaten vermengen, dann die Butter dazugeben und mit den Händen einen krümeligen Teig kneten. Dann die restlichen feuchten Zutaten dazugeben und zu einem dicken Kuchenteig verkneten. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verstreichen und im vorgewärmten Ofen bei bei 200 °C backen, bis das Brot eine goldene Farbe bekommt. Aus dem Ofen nehmen und noch heiß in gewünschte Portionsgrößen schneiden, abkühlen lassen, fertig.

Guten Hunger und Vorsicht vor Enten 😉

Quelle: Vigdis Sveinsdottir
Übersetzung: By me