Herr Mannelig

 

Wer kennt es nicht, das schwedische Lied über die Trolldame die den guten alten Herrn Mannelig becirct? 😀

Einmal der schwedische Originaltext:

Bittida en morgon, innan solen upprann,
Innan foglarna började sjunga,
Bergatrollet friade till fager ungersven.
Hon hade en falskeliger tunga:

Herr Mannelig, herr Mannelig, trolofven I mig.
För det jag bjuder så gerna;
I kunnen väl svara endast ja eller nej.
Om i viljen eller ej.

Eder vill jag gifva de gångare tolf,
Som gå uti rosendelunden;
Aldrig har det varit någon sadel uppå dem,
Ej heller betsel uti munnen.

Eder vill jag gifva de qvarnarna tolf,
Som stå mellan Tillö och Ternö;
Stenarna de äro af rödaste gull,
Och hjulen silfverbeslagna.

Eder vill jag gifva ett förgyllande svärd,
Som klingar utaf femton guldringar;
Och strida huru I strida vill,
Stridsplatsen skolen i väl vinna.

Eder vill jag gifva en skjorta så ny,
Den bästa I lysten att slita;
Inte är hon sömmad av nål eller trå,
Men virkad af silket det hvita.

Sådana gåfvor jag toge väl emot,
Om du vore kristelig qvinna,
Men nu så är du det värsta bergatroll
Af Neckens och djefvulens stämma.

Bergatrollet ut på dörren sprang,
Hon rister och jämrar sig svåra:
Hade jag fått den fager ungersven,
Så hade jag mistat min plåga.

Herr Mannelig herr Mannelig trolofven I mig.
För det jag bjuder så gerna;
I kunnen väl svara endast ja eller nej,
Om i viljen eller ej.

 

Und die deutsche Übersetzung:

Eines frühen Morgens, bevor die Sonne aufging,
bevor die Vögel begannen zu singen,
machte die Bergtrollin dem schönen Junggesellen einen Antrag.
Sie hatte eine gespaltene Zunge:

„Herr Mannelig, Herr Mannelig, heiratet Ihr mich,
für das, was ich Euch so gerne gebe?
Ihr könnt nur ja oder nein sagen,
ob Ihr es tun wollt oder nicht?

Ich werde Euch die zwölf prächtigen Rösser geben,
die dort im Gehölz grasen.
Noch nie wurde ein Sattel auf sie gelegt,
noch nie hatten sie eine Trense im Maul.

Ich werde Euch die zwölf feinen Mühlen geben,
die zwischen Tillö und Ternö stehen.
Die Mahlsteine wurden aus dem rotesten Kupfer gefertigt
und die Räder sind mit Silber beschlagen.

Ich werde Euch das vergoldete Schwert geben,
das von fünfzehn Goldringen widerhallt.
Und wenn Ihr es in der Schlacht führt,
werdet Ihr das Schlachtfeld erobern.

Ich werde Euch das brandneue Hemd geben,
das schimmernde Beste, das es zum Tragen gibt.
Es wurde nicht mit Nadel oder Faden genäht,
sondern gewirkt aus der weißesten Seide.“

„Solche Gaben nähme ich gerne an,
wenn du eine christliche Frau wärst.
Aber du bist nun einmal der schlimmste Bergtroll,
aus der Brut von Necken und dem Teufel.“

Die Bergtrollin sprang aus der Tür,
sie heulte und jammerte so laut:
„Hätte ich diesen schönen Junggesellen bekommen,
wäre ich von meiner Qual befreit gewesen.“

Herr Mannelig, Herr Mannelig, heiratet Ihr mich,
für das, was ich Euch so gerne gebe?
Ihr könnt nur ja oder nein sagen,
ob Ihr es tun wollt oder nicht?

 

Mir war grade danach 😀

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