Schweinereien in Faust

Goethe schreibt:

Faust: (mit einer jungen Frau tanzend)
Einst hatt ich einen schönen Traum:
Da sah ich einen Apfelbaum,
Zwei schöne Äpfel glänzten dran;
Sie reizten mich, ich stieg hinan.

Die Schöne:
Der Äpfelchen begehrt Ihr sehr,
Und schon vom Paradiese her.
Von Freuden fühl ich mich bewegt,
Daß auch mein Garten solche trägt.

Mephisto: (mit einer alten Frau)
Einst hatt ich einen wüsten Traum:
Da sah ich einen gespaltnen Baum,
Der hatt ein ungeheures Loch;
So groß es war, gefiel mir’s doch.

Die Alte: Ich biete meinen besten Gruß
Dem Ritter mit dem Pferdefuß!
Halt Er einen rechten Pfropf bereit,
Wenn Er das große Loch nicht scheut.

 

Die Ente antwortet:

Der Goethe ist ’ne alte Sau.
Lobt er die Hupen einer Frau
Verborgen in umschreibenden Worten.
Auch vor’m Geschlecht macht er kein‘ Halt
geklatscht gehört’s ihm, dass es schallt.

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