Kleiner Forums-Sermon zum Thema Homophobie, Ehe, und wie das alles kam…

Es gab die Schwulen (einschließlich Lesben) schon immer. Und auch die Kinderlosen, die aus egal-welchen Gründen keine Kinder (mehr) hatten.

Während heterosexuelle Verbindungen für das Weiterbestehen einer Art Grundvoraussetzung sind, weil (wir als Säugetiere und Eukarioten) nur auf diesem Wege für Vermehrung sorgen können, ist das der Fall, zu dem die Mehrheit hinstrebt. Hat einfach evolutionsbedingte Gründe, dass das Gros zur Erhaltung der Art sich einfach reproduzieren möchte. Jetzt ist das aber eine irrige Annahme, dass Homosexuelle unter diesen Bedingungen von der Norm abweichen (müssen), weil sie sich ja nicht fortpflanzen. Folgen wir einmal dem von C. Darwin ganz richtig proklamierten Survival of the fittest, so ist zumindest (für mich) die Homosexualität im Tierreich (und bitte, jetzt das Gehirn einschalten bevor man komische Rückschlüsse auf meine Sicht des Homo sapiens sapiens unterstellt. Common sense!) damit erklärbar, dass beispielsweise nicht alle Wölfe innerhalb eines Rudels einfach Junge zeugen dürfen. Da die Exemplare, die jedoch nicht zeugen dürfen auch die Anlage zum Geschlechtstrieb haben (man sichert sich als Mutter Natur ja immer dreifach-redundant ab 😉 ) ist es nur praktisch, wenn man sich unter gleichgeschlechtlichen Artgenossen vergnügt.
Soweit also das Ding mit den Wölfen.

Wenn man das also im Hinterkopf behält, dass Homosexualität schon einen biologischen Sinn hat, dann kann man das auch in die Gesellschaft der Menschen seit anno tuc einflechten.

Jetzt verwehre ich mich dagegen zu sagen, Heterosexualität sei die Norm, und Homosexualität weicht davon ab, weil das selbst bei aller Liebe zur Wissenschaft die Homosexualität unnötig diskreditiert. Aber die Gesellschaft wäre ja nicht die unsrige, wenn sie nicht über Grüppchenbildung funktionieren würde. Man solidarisiert und distanziert sich den ganzen Tag mit und von den verschiedensten Leuten und macht dadurch seinen Standpunkt innerhalb des eigenen Gesellschaftsspektrums klar. Und weil der Mensch gelernt hat, dass es in der größeren (oder stärkeren) Gruppe zumeist einfacher ist als in der kleineren, versucht er zu erreichen, zu eben einer stärkeren Gruppe dazugezählt zu werden, und eben nicht zu einer (u.U. vermeintlich und auch nur zahlenmäßig) unterlegenen. Alte Geschichte, es ist besser bei der Fünfergruppe zu sein als bei der Zweiergruppe, wenn’s auf den Schnabel gibt.

Dadurch, dass man aber irgendwann angefangen hat moralisch zu denken, sind Leute aber auf die Idee gekommen, dass es nicht nett ist, „unterlegene“ (zahlenmäßig. danke.) Gruppen zu traktieren um daraus eigene Vorteile zu schöpfen, indem man denen vielleicht irgendeine Form von Gut wegnimmt. Das hat wiederum andere Leute auf den Plan gerufen, die das gerne weiterbetreiben wollten, weil ihnen die Vorteile gefielen.

Auf archaisch hört sich das dann so an:
„Es ist nicht nett den Nachbarstamm auszuplündern nur weil wir 100 und die 20 Leute sind!“
„Aber Hunger!“

Das Ganze hat man dann ein paar tausend Jahre später rhethorisch natürlich schöner verpackt, es kamen kompliziertere Begleitumstände dazu und irgendwann konnte man Leute damit ängstigen, dass man sie verdächtigte, zu einer „unterlegenen“ Gruppe zu gehören. Ab da verschwimmen „zahlenmäßig“ unterlegen, „wertmäßig“ unterlegen, „geistig“ unterlegen und dergleichen nämlich in den Köpfen der Leute. Dadurch entwickelte sich dann die Denkweise, es sei besser, zu der größeren, anerkannteren Gruppe zu gehören, um keinen Repressalien ausgesetzt zu werden; auch dann, wenn man eigentlich genau weiß, dass man zu der „unterlegenen“ Gruppe gehört.

(Disclaimer: ich werde „unterlegen“ jetzt im Laufe des Textes gemäß der Definition gebrauchen, die sich aus dem Text selbst ergibt. Wer danach behauptet, ich halte irgendwen tatsächlich für unterlegen im rassistischen Sinne, dessen Kopf wird gefressen.)

Es sind also hauptsächlich zwei Kräfte am Werke: die eine, die Angst macht, und die andere, die aus Angst reagiert. Einiges später kann man noch aus Angst erwachsene Trotzreaktionen dazunehmen, aber das sprengt glaube ich den Rahmen. Menschen machen anderen aus vielerlei Gründen Angst. Die eigene (Macht)Stellung zu untermauern ist beispielsweise einer davon. (Homosexualität zu verdammen, speziell um nicht selbst in „Verdacht“ der Homosexualität zu geraten, ist ein Klassiker.) Das kann sehr absurde Ausmaße von sehr betonter Männlichkeit annehmen, oder aber auch in religiöse Dogmen resulitieren.
(Achtung, ein klein bisschen Pipi auf die Kirche kommt jetzt doch…)
Dass die Kirche nämlich Angst als adäquates Mittel ansieht, ist ja spätestens seit den Hexen-, Höllen- und Fegefeuervorstellungen des Mittelalters klar. Die geschürte Angst gärte in der Gesellschaft auch ohne weiteres Zutun der kirchlichen Mitarbeiter weiter, sodass auch eine Menge Volksglauben entstand, der vor bösen, angstmachenden Einflüssen von außen schützen und warnen sollte.Da waren es weniger die Homosexuellen sondern mehr Häretiker, Hexen, Werwölfe, Templer und dergleichen, die brennen mussten.

Kurzer Blick auf die typische heterosexuelle Familie im Mittelalter: Vater und Kinder stehen auf dem Feld und pflügen den Acker, Mutter spinnt Wolle und strickt Socken für den Winter. Alle beschäftigt. Hat also auch keiner so recht Zeit nachzudenken, ob das, was Herrscher und Kirche so tun sinnvoll ist oder nicht. Oder renitent bewaffnete Gruppen zu bilden, die das Regime mal so richtig kritisieren.
Frech gesagt: Als homosexueller Alleinstehender im Mittelalter hatte man sich selbst zu versorgen, mehr Zeit zum nachdenken und, was noch schlimmer ist, als Homosexueller wusste man in der Regel, wer sonst noch homosexuell ist. Irgendwelche Geschlechtsverkehrspartner hatte man ja immer irgendwie. Und die wiederum waren nicht erfreut, wenn man etwas gegen sie in der Hand hatte. Das Wissen um andererleuts Homosexualität konnte man super nutzen, um sie zu erpressen. Da aber weder Könige noch Päpste gegen Homosexualität immun (gewesen) sein dürften, ist klar, woher der homophobe Wind weht. Und wie man unliebsame Mitwisser loswird, das muss man auch nicht googlen.
Perfide wird’s dann schließlich, indem man soetwas allumfassendes wie eine Religion nutzt, um unliebsame Mitwisser zu stigmatisieren. Der, auf den alle mit dem Finger zeigen, der am Rand der Gesellschaft lebt, der scheint ein Störenfried zu sein, und schwupps, kann man ihn entweder durch den wütenden Mob oder die eigenen Schergen brennen lassen. Die Einzelschicksale, wie es dazu kam, dass… sind so mannigfaltig, dass auch das hier den Rahmen sprengt.
Kurzerhand verbietet man also soetwas natürliches (aber seltenes) wie Homosexualität bei Strafe. Nicht, weil man Homosexualität vom Angesicht der Welt tilgen möchte, denn auch Schwule und Lesben können Kirchensteuern bezahlen, sondern um die Sicherung der eigenen Machtposition geht es.

Aber heutzutage ist doch alles demokratisiert und zuvilisiert und man muss doch eigentlich nicht mehr so doll um alles fürchten, wie im damals Mittelalter. Aber da hat sich die Kirche dann selbst ein Bein gestellt, indem sie nicht mit der Zeit ging. Und im nachhinein von so einem traditionsreichen Verbot abzurücken… Wer weiß, was es heutzutage noch alles mit-zu-wissen gibt…

Aber ganz abgesehen von der Kirche gibt es ja auch heute noch nichtreligiös geprägte Homophobie. Ob die eine oder die andere Sorte Homophobie nun mehr Anhänger findet, kann ich aus dem Stegreif leider nicht sagen. Aber um fair zu bleiben gibt es jetzt Verbal-Pipi auf die Medien…

Homophobie entsteht zu einem großen Anteil aus Unwissen. Die Geschichten über Schwule und Lesben, die bei solchen Leuten kursieren spotten jeder Evolutionstheorie und sind mir persönlich zu peinlich, um sie wiederzugeben. Aber, ums allgemein zu formulieren geht es da um den Verlust des eigenen Standpunktes in der Gesellschaft (durch den Verlust der Männlichkeit oder das Auflösen der Grenze Mann/Frau) durch Stigmata und Verlust der eigenen Integrität. Und da ein nicht unerheblicher Prozentsatz der Bevölkerung sein Weltbild aus den Unterhaltungs(sic!)-Medien bezieht, ist auch hier der Quell schnell geortet. Wenn man Homophobe mal zu ihrem Bild über Schwule und Lesben befragt dann geben sie nämlich nur die Beispiele aus Fernsehen und Printmedien an, die ganz besonders krass aus der Masse herausstechen, und meistens verwenden diese Leute Schwule und z.B. Drag-Queens synonym füreinander, oder halten Lesben per se für kahlgeschorene kleine Männer mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen die sich gerne prügeln und auf dem Bau arbeiten. Das liegt am menschlichen Gehirn, das über Klischees denkt (weil man sich so Inhalte einfach merken kann). Intellektuell beschenktere Leute rufen sich bisweilen ins Gedächtnis, dass Klischees und Ausnahmen irgendwie miteinander verquickt und nicht alle Mitglieder einer Gruppe über einen Kamm zu scheren sind.

Leider ist das aber speziell in Kreisen, die homophob oder einer anderen „unterlegenen“ (da ist es wieder!) Gruppe feindlich gesonnen sind, nicht der Fall, sonst bestünde die Homophobie ja auch nicht. Wenn man Homophobe dann weiter befragt finden sie Schwule, von denen man nicht offensichtlich merkt, dass sie schwul sind, auch oft okay und relativieren ihre Aussagen dahingehend. Dies bezieht sich jetzt auf Alltagshomophobie und nicht auf die Dogmatiker, die den gesamten Tag mit Schwulenhasserei befasst sind und sich wehren, was anderes zu tun als das, essen und atmen.

Die Medien fördern ein Bild von Homosexuellen, das einen den Kopf schütteln lässt. Wenn man das mal zusammenfast hat der durchschnittlich schwule Mann laut Fernsehen keine eigenen sondern aufgemalte Augenbrauen, starke Neigung zu Schönheitsoperationen die bis hin zur Geschlechtsangleichung mit Brustimplantaten gehen, trägt „Fummel“ mit Federboas, Strass, Plateauschuhe, Damenkleidung generell, enge Jeans die die Geschlechtsteile betonen, kümmert sich übergebühr viel um sein Äußeres, erkennbar an maximaler Akribie bei der Frisur, benutzt getönte Tagescremes oder tatsächliches Make-Up, und benimmt sich gelinde gesagt so affektiert und dekadent, dass ein Elagabal Augen machen würde.
Dass nicht jeder Schwule so lebt, wie das die Medien propagieren, ist kein Geheimwissen. Unzählige haben garkeine Lust, „so“ zu sein sondern stehen einfach im Bett auf Männer und das war’s. (Das sind jetzt meine empirischen Studien dazu…)
Dass aber dieses geförderte Medienbild ein weiterer Stigmatisierungs-Sargnagel ist, mit dem man allen Schwulen per se unterstellen kann, auch so „ausgeflippt“ zu sein, liegt auch nicht fern.
Ein essentieller Punkt, warum es den Leuten aber nicht gefällt, dass Schwule „glitzern“ ist, dass das ganze Medienbild ein nicht allzu dezenter Hauch von Prostitution und „Perversion“ umgibt und Homophobe Väter nicht wollen, dass ihre Söhne mit solcherlei in Kontakt kommen. Niemand im Fernsehen spricht es aus, aber man kennt die stark geschminkten weiblichen Prostituierten, und man hört diese männlichen „Skandalnudeln“ im Fernsehen auch lauthals über Sex (allgemeinen ~ oder homosexuellen ~) philosophieren. Daraufhin addiert der klischee-empfängliche Mensch die aufgenommenen Informationen und schon hat man eine gärende Brühe aus Halbwahrheiten, aufgebauschten Fernsehbildern und urbanen Legenden. Und diese Brühe sickert in die Gesellschaft ein und wird unreflektiert getrunken.

Die Stütze der Gesellschaft, das Rückgrat quasi, ist die Mehrheit. Die meisten Menschen sind heterosexuell, gründen Familien und arbeiten um zu leben. Es ist bedauerlich, dass Leute daraus den Rückschluss ziehen, eine Minderheit sei weniger wert. Es liegt bloß an der reinen Kopf-Anzahl und an der Tatsache, dass der Mensch sich evolutionsbedingt nunmal heterosexuell vermehrt, dass es mehr heterosexuelle Menschen gibt die arbeiten.

Es ist ein Irrglaube zu denken, nur, weil Homosexuelle heiraten und Kinder adoptieren dürfen, würde sich Homosexualität ausbreiten und dadurch die Gesellschaft ins Wanken bringen. Homosexualität wird durch die Liberalisierung vielleicht bekannter (oder „erkannt“), und es gibt dann auch eine Erklärung dafür warum der oder die da niemals Kinder haben oder heiraten.

Gehen wir einfach mal davon aus, dass es genetische und soziale Gründe für homosexuelle Veranlagung gibt, dass irgendwann die Botenstoffe die bei Heterosexuellen bei gegengeschlechtlichen Partnern ausgeschüttet werden, bei Homosexuellen eben bei Gleichgeschlechtlichen auftreten (und vor allem dass es okay wäre, wenn Homosexualität einen genetischen Ursprung hätte). Dann würde die Annahme, dass die Homo-Ehe mitsamt Adotpion die Gesellschaftsordnung bedroht übersetzt heißen:

Unterschrift unter Ehe-Urkunde von Homosexuellen ruft genetische Veränderungen bei adoptierten Kindern hervor.

Und das klingt jetzt nicht nur einfach lächerlich – das ist es auch.

Homophobie aus den Köpfen der Leute zu kriegen wird schwierig und dürfte dauern. Die Bedenken, die vor die Homo-Ehe und die Homo-Adoption geschoben werden beruhen auf irrationaler Angst. Natürlich gibt es Homosexuelle, denen man wegen ihres Lebensstils kein Kind in die Pfoten drücken sollte. Das hätte man den heterosexuellen Paaren, die ihre Kinder haben verhungern lassen, allerdings auch nicht. Der einzige valide Grund, warum man bei Homo-Adoptionen Bedenken haben darf ist die Reaktion der Gesellschaft auf so ein Kind. Und da sind dann nicht die Homosexuellen das Problem sondern Menschen, die ihre Bildung aus der Yellow Press beziehen.

Monogamie, sehe ich grade. Monogamie ist, wenn man den Medien glaubt, auch nichts, was Homosexuelle so eng nehmen würden. Das heißt nicht, dass das Bild von ihnen einfach polygam (mit 2-3-4… festen Partnern) wäre sondern medienwirksamer ist wildes rudelb*msen. Auch das ist ein Grund für Homophobie, Sex mit allen und das Ausbaden von Geschlechtskrankheiten bis hin zu AIDS, und tragischerweise sind Teile dieses Bildes ja auch wahr.

Monogamie ist am einfachsten. Warum das so ist, erklärt sich mit Besitzdenken. Wenn wenn sich zwei Männer eine Frau teilen kann es dazu kommen, dass beide gleichzeitig Anspruch auf sie erheben und dadurch ein Konflikt entsteht. (Gleiches gilt auch für zwei Frauen – ein Mann – Konstellationen.) Damit sich also nicht ständig alle auf die Nase hauen hat sich die Monogamie ganz gut etabliert. Eine Frau, ein Mann, fertig (die haben sich bereits genug in der Wolle). Einen nicht geringen Anteil an der Verbreitung der Monogamie(-pflicht) hatte auch die Kirche mit ihren vielen Reglementierungen. (Mehr Regeln und Verbote = mehr Angst = mehr Macht)

Die monogame heterosexuelle Ehe ist also die Höchststufe dessen, was es zu erstreben gilt, so der Tenor. Ich halte die monogame, heterosexuelle Ehe für die normangepassteste kleinstmögliche Partnerschaftseinheit, den Durchschnittswert. Aber ob der nun besser oder schlechter für jeden individuell ist maße ich mir nicht an zu beurteilen. Ich finde diese Art Partnerschaft für mich bloß praktikabel, weiß aber von glücklichen polyamoren Partnerschaften mit und ohne Kinder. Eine solche vorgefertigte Form als Ideal zu preisen halte ich für falsch, selbst dann, wenn die meisten Menschen in so einer Partnerschaft tatsächlich glücklich sind. Ideale werden zu leicht dogmatisch und dann geht das ganze wieder von vorne los.

[quote]Wie können anderen Formen der Lebenspartnerschaft da die Gesellschaft stützen?[/quote]

Genau auf die gleiche Art wie die Heteroehe die Gesellschaft stützt. Arbeiten gehen und Verantwortung übernehmen, für Nachkommen sorgen. Und das kann man auch als kinderloser Homosexueller, indem man auf die Umwelt achtgibt und keine verbrannte Erde hinterlässt, beispielsweise.

Kleiner Nachsatz:
Ich bin mir im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte völlig darüber im Klaren, dass Teile meines Textes Verallgemeinerungen enthalten und möglicherweise hochkomplexe Vorgänge simplifizieren. Ich dachte aber mit der Textdimension quäle ich euch alle schon genug 😉

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